Logik trifft Logistik

8 Mannschaften – bestehend aus 4 Eisenbahnern und je einem Schach-Großmeister und 3 Nachwuchstalenten – aus 8 Ländern spielen in 2 Tagen um den Titel

Logik trifft Logistik

Die Teamkapitäne

6 Großmeister, eine Großmeisterin, ein Internationaler Meister und ein ehemaliger Weltmeister kämpfen mit ihrem Team um den Titel

Die Teamkapitäne

Der Kaiserbahnhof Potsdam

Die stilvolle Location: Der Kaiserbahnhof in Potsdam

Der Kaiserbahnhof Potsdam

Die Gleishalle

Die prächtige Gleishalle im Kaiserbahnhof ist gleichzeitig der Turniersaal

Die Gleishalle

Friederisiko

Die Ausstellung „Friederisiko“ in Potsdam zeigt Friedrich den Großen so, wie man ihn bisher noch nicht kannte (© SPSG)

Friederisiko

Ausstellung: »Emanuel Lasker: Denker Weltenbürger Schachweltmeister«

Die Emanuel Lasker Gesellschaft präsentiert erstmals den Grundbaustein ihrer neuen Wander-Ausstellung über den Schachweltmeister Emanuel Lasker.

Ausstellung: »Emanuel Lasker: Denker Weltenbürger Schachweltmeister«

Séance: „Philidor in Potsdam“

Ein Schachgenie wird wieder auferstehen: Blindsimultan an 3 Brettern mit Schachgroßmeister Stefan Kindermann in der Rolle des Philidor

Séance: „Philidor in Potsdam“

Deutsche Bahn AG

Der Deutsche Bahn Konzern ist ein internationaler Anbieter von Mobilitäts- und Logistikdienstleistungen und agiert weltweit in über 130 Ländern.
Rund 295.000 Mitarbeiter, davon 193.000 in Deutschland, setzen sich täglich dafür ein, Mobilität und Logistik für die Kunden sicherzustellen und die dazugehörigen Verkehrsnetze auf der Schiene, der Straße, zu Wasser und in der Luft effizient zu steuern und zu betreiben.

Kern des Unternehmens ist das Eisenbahngeschäft in Deutschland mit mehr als fünf Millionen Kunden täglich im Personenverkehr und fast einer Million Tonnen beförderter Güter pro Tag. Mehr als zwei Millionen Kunden sind täglich mit unseren Bussen unterwegs. Insgesamt wickeln wir auf unserem modernen, fast 34.000 Kilometer langen und für Wettbewerb geöffneten Streckennetz täglich über 31.000 Zugfahrten ab.

Im Personenverkehr befördert der DB-Konzern europaweit in seinen Zügen und Bussen über 10 Millionen Personen pro Tag. Im Bereich Transport und Logistik werden im europäischen Netzwerk pro Jahr rund 412 Millionen Tonnen Güter auf der Schiene und rund 96 Millionen Sendungen auf der Straße transportiert. In den weltweiten Netzwerken werden über 1,1 Millionen Tonnen Luftfracht und über 1,7 Millionen TEU Seefracht abgewickelt.

Stoßrichtungen der DB-Strategie sind neben der Internationalisierung die Vernetzung aller Verkehrsträger und der Aufbau durchgängiger Verkehrsträger übergreifender Reise- und Logistikketten. Wir folgen damit den sich wandelnden Anforderungen der Kunden, die zunehmend effiziente und umweltverträgliche Dienstleistungen aus einer Hand nachfragen. Wir bieten damit schon heute Antworten auf die bestimmenden Trends der Globalisierung, des Klimawandels und der Ressourcenverknappung sowie der Deregulierung.

Im Geschäftsjahr 2011 betrug der um Sondereffekte bereinigte Umsatz des DB-Konzerns 37,9 Milliarden Euro und das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (EBIT)  2,309 Milliarden Euro.

Ziele und Aktivitäten der Emanuel Lasker Gesellschaft

Die Emanuel Lasker Gesellschaft sieht ihre Aufgabe darin, das geistige und kulturelle Erbe Emanuel Laskers zu bewahren, weiter zu erforschen und einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Dafür ist es notwendig, den weit verstreuten Nachlass Laskers in Form von Originaldokumenten, Manuskripten, Fotos, Büchern usw. zusammenzutragen und im Rahmen von Forschungsprojekten intensiv auszuwerten.


Ziel der Emanuel Lasker Gesellschaft ist es, über die Pflege von Laskers Vermächtnis hinaus, wissenschaftliche Tagungen und Ausstellungen zur Schachgeschichte und -kultur zu organisieren und in Form von Publikationen zu präsentieren. Ein wichtiges Anliegen der Emanuel Lasker Gesellschaft besteht darin, dem Schachspiel als Teil der Kulturgeschichte, aber auch als idealer Möglichkeit der Freizeitgestaltung für Menschen jeglichen Alters zu größerer gesellschaftlicher Anerkennung zu verhelfen. Unterstützt werden Initiativen zur Verbreitung und Förderung des Schachspiels unter Kindern und Jugendlichen in Kindergärten und Schulen. Ein Lasker-Kultur-Preis wird vergeben für herausragende literarische Leistungen zum Thema Schach.


Zu den derzeit über 130 Mitgliedern gehören namhafte Großmeistern wie Viktor Kortschnoi, Boris Spasski, Lothar Schmid, Juri Awerbach, Garri Kasparow, Antoli Karpow, Helmut Pfleger, Wolfgang Uhlmann, Rainer Knaak, Raj Tischbierek und Martin Krämer, der ehemalige Fernschachweltmeister Dr. Fritz Baumbach, der Politiker Otto Schily, die Unternehmer Dr. Gerhard Köhler und Gernot Gauglitz, der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Daimler-Benz AG Edzard Reuter und der Deutsche Schachbund.

 

Der Deutsche Schachbund e.V.

Das Schachspiel hat in Deutschland eine lange Tradition. Erste dokumentarische Hinweise gibt es seit dem Mittelalter. Um 1050 wurde im Kloster Tegernsee der Ritterroman Ruodlieb verfasst, in dem sich eine Passage mit dem Schachspiel befasst. Doch erst mit Beginn des 19. Jahrhunderts begann schließlich das moderne organisierte Vereinsleben. Ältester heute noch bestehender Schachclub ist die Berliner Schachgesellschaft von 1827. Auf Initiative der immer zahlreicher werdenden Vereine entstanden 1861 und 1874 regionale Verbände  (Westdeutscher, Norddeutscher, Mitteldeutscher und Süddeutscher Schachbund), so dass überregionale Wettkämpfe und Turniere durchgeführt werden konnten. Der langgehegte Wunsch, einen Deutschen Schachbund zu gründen, ging am 18. Juli 1877 in Leipzig in Erfüllung.

 

Inzwischen können wohl mehr als 10 Millionen Menschen in Deutschland Schach spielen. Es gibt kaum einen Haushalt, in dem kein Schachspiel – und wenn nur bei den Spielesammlungen für Kinder - vorhanden ist. Im Vergleich dazu ist die Zahl der in den ca. 2.700 Schachvereinen organisierten rund 92.000 Mitglieder gering. Dass Schach zumindest im Erwachsenenalter eine Männerdomaine ist, erkennt man daran, dass gerade einmal knappe 7 % der Mitglieder des Deutschen Schachbundes weiblich sind. Der geringe Organisationsgrad ist auch darauf zurückzuführen, dass  anders als bei den meisten Sportarten Schach innerhalb der Familie, am Computer, in den Schulen, unter Freunden oder auch per Handy gespielt werden kann.

 

Um aber eine Struktur für das organisierte Schach anzubieten bedarf es noch immer des Deutschen Schachbundes. Wie sollten sonst der Spielbetrieb von der untersten Klasse bis hin zu Deutschen Meisterschaften und die internationale Repräsentanz garantiert werden? Dafür werden verschiedene Ebenen benötigt, weil jeder Spieler oder jede Spielerin sich über die Vereinsmeisterschaft hinaus für Kreis-, Bezirks- und Landesmeisterschaften qualifizieren möchte.

 

Die Schachorganisation ist – wie im Sport durchaus üblich – weitestgehend vergleichbar mit dem föderalen Aufbau der Bundesrepublik Deutschland. An der Spitze steht das von der Mitgliederversammlung gewählte ehrenamtliche Präsidium. Es wird aus dem Präsidenten, den drei Vizepräsidenten, dem Vorsitzenden der Deutschen Schachjugend und dem hauptamtlichen Geschäftsführer gebildet. Darüber hinaus gibt es gewählte Fachreferenten, die zusammen mit dem Präsidium und den Präsidenten der Landesverbände den so genannten Hauptausschuss bilden. Die hauptamtliche Geschäftsstelle des Deutschen Schachbundes mit Sitz in Berlin dient der Unterstützung der Arbeit des Präsidiums.

 

Der DSB ist ein Verband der Verbände. Unterhalb der Bundesebene hat jedes Bundesland einen eigenen Schach-Landesverband. Nur in Baden-Württemberg gibt es traditionell zwei. Je nach Größe des Landesverbandes wurden darunter noch verschiedene Ebenen eingeführt, um den Spielbetrieb ordentlich zu organisieren.

 

Die Mitglieder unter 20 Jahre gehören zwar dem Deutschen Schachbund an, werden aber in der Deutschen Schachjugend noch einmal extra erfasst. Immerhin handelt es sich dabei um etwa 25.000 Kinder und Jugendliche.

 

Sonderformen des organisierten Schachsportes sind das Fernschach, bei dem die Spieler ihre Züge per Post, E-mail o. ä. übermitteln, und das Problemschach. Dabei handelt es sich entweder um die Lösung von konstruierten Schachproblemen oder um Kompositionswettbe-werbe. Außerdem gibt es noch den Deutschen Blinden- und Sehbehinderten Schachbund, der mit speziellen Schachbrettern und Uhren einen eigenen Spielbetrieb für seine Mitglieder anbietet.

 

Schach ist eine Kombination aus Sport, Kultur, Spiel und Wissenschaft. Jeder wird dazu seine eigene Betrachtungsweise haben. Das Turnierschach wird mehr oder weniger unumstritten dem Sport zugerechnet. Daher ist der Deutsche Schachbund seit Gründung des Deutschen Sportbundes (dem heutigen DOSB) im Jahre 1950 dessen Mitglied.

 

Schach wird nicht nur in Deutschland gespielt, sondern weltweit. Der Deutsche Schachbund hat sich aktiv in die Gründung der Europäischen Schachunion (ECU) eingebracht, deren Generalsekretariat sich von 1998 bis 2010 in Berlin befand. 54 nationale Schachföderationen gehören dieser Organisation an.

 

Darüber hinaus ist der DSB Mitglied des Weltschachbundes (FIDE) und beherbergt eine seiner Trainerakademien in Berlin. Mit ihren insgesamt 177 nationalen Föderationen zählt die FIDE zu den größten Sportverbänden weltweit. Sie ist vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) als Internationale Föderation anerkannt, Schach zählt jedoch trotz aller Bemühungen bisher nicht zum olympischen Wettkampfprogramm.